Aschermittwoch - Fastenzeit

Am 26. Februar ist Aschermittwoch. Dieser besondere Tag markiert das Ende der Faschingszeit und den Beginn der Fastenzeit (die auch österliche Busszeit genannt wird). In diesen 40 Tagen bereiten wir uns als Gläubige durch Besinnung, Busse und Verzicht auf das kommende Osterfest vor. Biblisches Vorbild für die Fastenzeit ist die Erzählung von der Versuchung Jesu: Dieser hatte 40 Tage und Nächte in der Wüste gefastet, wo er den Versuchungen des Teufels widerstehen musste (Mt 4,1-11). Erst danach begann er sein öffentliches Wirken. Wie Jesus fasten also auch die Gläubigen in Vorbereitung auf etwas Grösseres.

26. Februar 2020 - Aschermittwoch

08.00 Uhr Eucharistiefeier mit Ascheauflegung  in der Kapelle 
18.00 Uhr Abendgebet mit Ascheauflegung  in der Kirche

Die Asche soll uns an unsere eigene Vergänglichkeit erinnern und symbolisiert, dass Altes vergehen muss, damit Neues entstehen kann. Mit dem Aschenkreuz auf der Stirn bekennen wir Gläubigen öffentlich unsere Bereitschaft zu Umkehr und Busse. Gleichzeitig symbolisiert die Asche in Kreuzesform, dass für uns Christen Kreuz und Tod nicht das Ende bedeuten, sondern den Anfang eines ewigen Lebens bei Gott.

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Kürzlich ....

... habe ich das Schwarze Brett in meinem Büro aufräumen wollen. Das tue ich etwa alle paar Monate. Dort sammeln sich verschiedene Sprüche, Karten, Übersichten, Dinge und Erinnerungen eben, die mir wichtig sind. Eine Karte fiel mir bei meiner kleinen Aufräumaktion in die Hände, die ich seit einiger Zeit nicht mehr präsent hatte. Dort steht der Spruch drauf: "Tu immer genau das, wovor Du Dich fürchtest." Solche Gelegenheiten und darum auch solche Sprüche verdränge ich gerne. Darum hängt die Karte auch am Schwarzen Brett. Ich erlebe solche Momente zuweilen in der Seelsorge: Wenn ich an eine Tür klopfe und nicht weiss, was mich dahinter erwartet, dann zögere ich und frage mich, ob ich mich nicht gerade mit anderem und Sicherem ablenken kann. Wenn ich ins Spital zu einem Krankenbesuch gehe und dort an eine Tür klopfe, dann weiss ich nicht, ob ich gerade willkommen bin oder nicht. Wenn ich im Gefängnis einen Besuch mache und dort an eine Zelle klopfe, dann darf ich mich auf manche Überraschung gefasst machen. Wenn ich ein schwieriges Gespräch beginne und die erhoffte Klärung ungewiss ist, dann zögere ich. Und dennoch: Eigentlich hat es mir gut getan, immer und immer wieder genau das zu tun, wovor ich mich fürchtete. Erst recht, wenn ich mir vorgestellt habe, dass Jesus Christus wohl in dem Menschen hinter der Tür auf mich wartet. Und nein: ich habe es nicht geschafft, mein Schwarzes Brett aufzuräumen.

Alles Gute & Gottes Segen, Carsten Wolfers, Diakon

Exerzitien im Alltag / Atempause für die Seele

Geht es Ihnen wie mir, dass Sie oft denken, dass Ihr Alltag mehr als voll ist und die Zeit nur so dahin zu schwinden meint? Kaum hat die Woche begonnen, scheint schon wieder Freitag zu sein…
Zeit, um in der Bibel zu lesen, in das Wort Gottes einzutauchen, ist einfach nicht vorhanden. 

Ich schätze die geprägten Zeiten im Kirchenjahr sehr – den Advent und die Fastenzeit. Denn sie erinnern mich jedes Mal aufs Neue daran, auch im geschäftigen Alltag innezuhalten und meinen Blick auf das Wesentliche zu lenken. Für mich als Christin ist Gott mein Angelpunkt; das, worauf ich mein Leben und mein Wirken ausrichten möchte. Doch damit ich IHN nicht aus dem Fokus verliere, muss ich mir Zeit nehmen, auf IHN zu hören und IHN zu mir sprechen zu lassen. Die Exerzitien im Alltag, die dieses Jahr am 3./ 10./ 17./ 24./ 31. März jeweils um 20:00 Uhr im Pfarreizentrum Heerbrugg stattfinden, laden zu dieser Neu-Ausrichtung ein. 

Für vier Wochen wollen wir uns jeden Tag eine halbe Stunde bewusst Zeit nehmen für das Gebet. Für jeden Exerzitientag gibt es einen inhaltlichen Impuls. Dieses Jahr wird es vor allem um die Seligpreisungen von Jesus gehen. Wie Sie dann in Ihrer persönlichen, stillen Zeit mit Gott über den Impuls nachdenken, ist Ihnen ganz freigestellt. Sie können spazieren gehen, die Gedanken schweifen lassen, meditieren, beten oder auch Tagebuch schreiben. Einmal in der Woche treffen wir uns dann als Gruppe. 

Mir tut dieser bewusste Blick auf Gott jeden Tag sehr gut. Er richtet mich neu aus auf das Wesentliche in meinem Leben und schenkt mir Kraft für alles, was in meinem Alltag ansteht. 
Es würde mich sehr freuen, wenn Sie zu unserer Exerzitiengruppe dazustossen würden. Wir formen uns jedes Jahr frisch und immer sind neue Gesichter dabei. Das ist wunderbar! 
Ansprechperson: Anne-Dominique Wolfers, Tel.: 071 / 720 07 53

Unverbindlicher Infotag am 18. Februar um 20.00 Uhr
Weitere Infos finden Sie auf unserem Flyer. HIER herunterladen.

Der Pfarreirat sucht...

Hast du Lust dich für die Gemeinschaft der katholischen Kirche Balgach zu engagieren? Wir sind ein motiviertes, unkompliziertes Team und brauchen Verstärkung. Interessierte melden sich gerne bei Barbara Thurnheer, b.debiasio@gmx.ch; 079 214 88 23.


Demnächst

27.02.2020

Jeweils am 2. und am 4. Donnerstag im Monat im Frongarten Balgach, von 14.00 - ca. 17.00 Uhr

Neue Gesichter sind gerne gesehen!

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29.02.2020

Ein traditioneller Anlass im Zeichen des Fastenopfers mit ökumenischem Gottesdienst und Suppenessen.

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29.02.2020

DER Jugendtreff in Balgach. Abhängen, Dart, PingPong, Tschüttelikasten, HotDogs und coole Musik...

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Rückblick

14.02.2020

... der Erstkommunionskinder 2020. Ein besonderer Nachmittag für die Familien der Erstkommunionskinder.

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07.02.2020

Immer am ersten Freitag des Monats treffen wir uns zum Gebet für unsere Familien.

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22.01.2020

Diesmal hörten die Teilnehmer einen fesselnden Vortrag über die Melioration des Rheins.

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