Ein herzliches Grüezi
Es freut uns, dass Sie den Weg zu unserer Webseite gefunden haben.
Gerne treten wir aber auch mit Ihnen in persönlichen Kontakt. Denn Kirche lässt sich eigentlich nur in der direkten Beziehung miteinander leben und herstellen - der sonntägliche Gottesdienst ist hierbei nur eine wichtige Facette. Viele andere Facetten werden Sie sicher auf unseren anderen Webseiten entdecken. Aber vieles wird sich nur in direktem Kontakt vermitteln lassen. Daher seien Sie herzlich eingeladen, uns mitzuteilen, wenn Sie ein persönliches Gespräch mit einem Seelsorger wünschen, mit einem Theologen über den Glauben diskutieren, Anregungen und Kritik zum Pfarreileben äussern oder vielleicht Ihr Interesse an der Mitarbeit in der Pfarrei anmelden wollen.

Gottes Segen und freundliche Grüsse
Im Namen der Pfarrei
Armin Scheuter, Pfarreibeauftragter von Balgach
Kurzinfos
Balgach: Schüler im Gefängnis, 31.12.2011
Ein Rückblick:Was heisst es, in einem Gefängnis zu sitzen, seine Freiheit einzubüssen, sein Leben nicht mehr selber bestimmen zu dürfen. Jeder Tag ist streng geregelt – beugt man sich dem Reglement nicht, landet man in der Arrestzelle – wo Tisch und Bett, soweit vorhanden, aus unzerstörbarem Beton bestehen. Dies einmal selbst mit eignen Augen und Ohren wahrzunehmen, war sicher recht eindrücklich für die Schülerinnen und Schüler der dritten Oberstufe, als sie am Vormittag ihres Religionsblocktages die Strafanstalt Gmünden besuchen konnten. Bei der Begegnung mit dem Anstaltsleiter wurde deutlich, welch grosse Organisation es braucht, damit so ein Gefängnisalltag funktioniert und wie wichtig gute ethische Grundlagen für den Umgang im Gefängnis sind. Und nach dem offenherzigen Gespräch mit einem Gefangenen war sicher vielen klar − hinter jedem Insassen steckt ein Mensch mit seinen guten und schlechten Seiten, mit Sorgen, Nöten und Wünschen, eben auch ein Mensch wie wir alle. Ein Mensch, der sich eben nicht einfach auf seine Taten reduzieren lässt.In der Diskussion am Nachmittag mit Pfarrer Josef Manser, dem Gefäng-nisseelsorger, wurde dann vor Augen geführt, wie stark Kraft, Nächstenliebe und Glauben nötig sind in der Begleitung von Gefangenen − denn hinter jedem Täter steckt oft ein Mensch mit einer eignen langen, traurigen Leidensgeschichte. Und Einsicht, Reue und Umkehr sind Voraussetzungen für einen Neuanfang, damit man als Straftäter nicht bald wieder rückfällig wird. Dieser Tag wird sicher vielen noch lange im Gedächtnis bleiben.